Quinoa
mahle es fein
und vermische es mit gemahlenem Ingwer, anderen Gewürzen, Melasse, einem Ei, Butter,
Zucker (ich habe Kokosnusszucker genommen), Natron, und einer Prise Salz.
Man knete den Teig und forme daraus etwa walnussgroße Kugeln.
Das Ganze dann bei 350°F in den Backofen und in 8-10 Minuten fertigbacken und abkühlen lassen.
Man verpacke die Kekse schön (da fehlt noch der Vogelbeerenzweig)
und bringe die lecker aussehenden Kekse zu einer Einladung zum Tee.
Kommt man von der Einladung nach Hause, probiere man erwartungsvoll das nicht verschenkte Gebäck und vermeide, dem spontanen Impuls, alles in die Mülltonne werfen zu wollen, nachzugehen. Vielleicht schmeckt es ja morgen besser, so die Hoffnung. Aber nein, auch heute schmecken diese Teile ungenießbar. Soll ich die Nachbarin warnen?
(Es ist das Natron, was so einen unangenehmen Nachgeschmack hinterlässt und der stark karamellige Geschmack des Kokoszuckers zusammen mit der ganz leicht zu stark gebräunten Unterseite der Kekse tun das Übrige.)

4 comments:
HA! deshalb muss man beim backen immer naschen!
Kokosnusszucker? Ist das mit Kokosflocken vermischter Zucker, oder kann man aus Kokosnuss Zucker gewinnen?
@ eneri: Der rohe Teig hat gar nicht mal so schlecht geschmeckt!
@Heidi: Kokoszucker wird ähnlich wie Palmzucker gewonnen, nämlich durch das Einfangen und anschließende Einkochen, des, nach dem Abschneiden der reifen Blütenstände, austretenden Pflanzensaftes. Dieses so gewonnene Süßungsmittel hat nicht nur einen niedrigen Glykämischen Index, sondern auch viele Mineralstoffe. Eine Liste der Inhaltstoffe gibt es hier. Eigentlich schmeckt der Kokoszucker lecker, aber in diesem Gebäck harmonierte die Mischung der Zutaten nicht wie ich mir vorgstellt hatte.
Aha, leicht karamellig, klingt fein.
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