Es gibt ja kaum ein anderes Thema als das Wetter unter "uns" Neufundländern. Entweder es schneit zu viel, ist zu nass, zu kalt oder zu windig. Darüber, dass es zu heiß ist, habe ich allerdings noch niemanden sich beschweren hören. Und gestern Nacht, ich lag schon im Bett, dann ein Gewitter nach einem regnerischen, kühlen Tag. Weil ich so gerne Blitze anschaue, bin ich aufgestanden und ans Fenster gegangen. Ich stellte mir vor, wie schön die Blitze über dem Meer aussehen würden. Aber es war nur eine dicke Nebelsuppe zu sehen und so konnte ich dann zum ersten Mal feststellen, dass Blitze im Nebel sehr merkwürdig sind. Der Nebel wirkt wie ein Diffusionsfilter. Die Suppe wird dann kugelförmig hell.
Zufällig fiel mir dann heute dieser Text in die Hände (aus
Wikipedia)
Newfoundland is also known for its fog which occurs most often in the spring and early summer because of the contrast between sea and air temperatures. . . . Fog in Newfoundland is frequently accompanied by strong onshore winds; while usually winds disperse fog, here the fog is too widespread for this to occur.
Genauso ist es. Der Wind bläst den Nebel nicht fort, sondern nur neuen Nebel nach.Und das auch Ende Juli.
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