Was für ein Zufall, dass es gerade heute einen
Artikel im Spiegel zur aktuellen
Deacon Retrospektive im Straßburger Museum für moderne zeitgenössische Kunst gab. Den Waliser Richard Deacon kannte ich nicht und war deshalb überrascht, dass er zu den wichtigsten zeitgenössischen Kunstschaffenden gezähltwird. Ob nun von Kunstkritikern als wichtig oder nicht erachtet, mir haben die offenen Skulpturen aus einer Kombination von Holz und Metall und die aus Keramikwerke gut gefallen, die metallenen Strukturen weniger. Im Gegensatz zum Artikelschreiber im Spiegel wirken diese Skulpturen nicht erstarrt, sondern lebendig, in Bewegung.



Was oben wie Intarsienarbeit aussieht ist übrigens nichts anderes als klug eingesetzter, bedruckter PVC-Bodenbelag .



Eine sehenswerte Ausstellung, mit Strukturen welche Fragen nach dem Innen und Außen stellen, nach Leere und Substanz.
Vom Museumscafé hat man übrigens einen schönen Blick zum Straßburger Münster über die gedeckten Brücke aus dem 13. Jahrhundert mit ihren vier Türmen. Die Brücke war Teil der Stadtverteigung um Straßburg mit 80 Türmen.