15 Juni 2010
14 Juni 2010
BP
Kann es vielleicht sein, dass es da draußen noch Leute gibt, die diesen Sketch zur Reaktion BPs auf die Ölkatastrophe noch nicht gesehen haben? Diese Satire trifft es
Der Sarkasmus regiert auch in diesem Sketch
Der Sarkasmus regiert auch in diesem Sketch
13 Juni 2010
BS
Die Praxis der Einleitung von Bergwerkabfällen in natürliche Gewässer in Neufundland ist eine ökologische Sünde die ignoriert wird.
Hier ein Exzerpt eines Leserbriefes von Gerry O'Connell, executive director, NL Chamber of Mineral Resources in Reaktion auf einen anderen Leserbrief:
"Only after a lengthy and rigorous assessment of all the alternatives did scientists from the federal and provincial governments approve it as the best option available.
The waste residue produced by the hydromet process contains sulphur, which requires that it be stored underwater. Clearly, the safest location for this is in a natural basin but, in our province, natural basins are occupied by ponds."
Es ist nicht auch zufällig die billigste Methode für die Firma, die sich auch in der Vergangenheit an anderen Orten nicht gerade durch ihr Umweltbewusstsein ausgezeichnet hat?
Hier ist der ganze Brief im Telegram mit Leserbriefen, die ich ausnahmsweise für lesbar halte.
Hier ein Exzerpt eines Leserbriefes von Gerry O'Connell, executive director, NL Chamber of Mineral Resources in Reaktion auf einen anderen Leserbrief:
"Only after a lengthy and rigorous assessment of all the alternatives did scientists from the federal and provincial governments approve it as the best option available.
The waste residue produced by the hydromet process contains sulphur, which requires that it be stored underwater. Clearly, the safest location for this is in a natural basin but, in our province, natural basins are occupied by ponds."
Es ist nicht auch zufällig die billigste Methode für die Firma, die sich auch in der Vergangenheit an anderen Orten nicht gerade durch ihr Umweltbewusstsein ausgezeichnet hat?
Hier ist der ganze Brief im Telegram mit Leserbriefen, die ich ausnahmsweise für lesbar halte.
11 Juni 2010
Auf dem Weg
von Dort nach Hier bei einem Zwischenstopp in Paris während ich am Gare de l'Est beim Warten auf die Anzeige des Gleises den Salat aus meinem Sandwich pfriemelte, denn das Verhältnis war zuungusten des Salates ausgegangen, sprach mich eine Frau in einem geblümten Sommerkleid an.
Sie fragte, ob ich Französisch spräche. Als ich bejahte, fragte sie, ob ich nach Straßburg führe und als ich auch das bejahte, erklärte sie mir ihr Anliegen. Sie sei mitten im Umzug, könne aber leider ihre Katze -erst jetzt fiel mir der große orangene Weidenkorb, den sie im Arm hielt auf- nirgends unterbringen. Ihre Mutter in Straßburg habe sich nun bereit erklärt trotz eigenen Schäferhundes, die Katze zwei Wochen bei sich aufzunehmen. Sie aber könne jedoch wegen des Umzuges, die Katze nicht selbst nach Straßburg bringen. Ob ich vielleicht etwas dagegen hätte ... Ich müsse auch nichts tun. Sie werde die Katze in meinem Abteil absetzen und ihre Mutter hole sie dann in Straßburg aus dem Abteil. Eine Fahrkarte gab es auch schon.

Sie hätte keine Reisende finden können, dir ihr diesen Gefallen lieber getan hätte, war doch der Ausreißerkater Louie meiner Jüngsten gerade erst nach neun Tagen Abwesenheit wieder zurück gekommen. Meine Empathiefähigkeit gegenüber Katzenbesitzern war sozusagen auf dem Höhepunkt.
Neva -so hieß die Katze- und ich reisten also gemeinsam von Paris nach Straßburg, begleitet von den von amüsiert bis besorgt changierenden Blicken unserer Mitreisenden. Erst als die Sonne ihr auf's Fell brannte, miaunzte sie. Zu recht.
Unterwegs hatte ich allerding merkwürdige Gedankenanwandlungen. Was, wenn der Katzenkorb mit Sprengstoff präpariert wäre. Man kann sich die Schlagzeile ausmalen. Oder niemand die Katze abhole. Ich habe das Gefühl, mein Gehirn ist erschreckend gut durch die täglichen Presseschlagzeilen konditioniert.
Sie fragte, ob ich Französisch spräche. Als ich bejahte, fragte sie, ob ich nach Straßburg führe und als ich auch das bejahte, erklärte sie mir ihr Anliegen. Sie sei mitten im Umzug, könne aber leider ihre Katze -erst jetzt fiel mir der große orangene Weidenkorb, den sie im Arm hielt auf- nirgends unterbringen. Ihre Mutter in Straßburg habe sich nun bereit erklärt trotz eigenen Schäferhundes, die Katze zwei Wochen bei sich aufzunehmen. Sie aber könne jedoch wegen des Umzuges, die Katze nicht selbst nach Straßburg bringen. Ob ich vielleicht etwas dagegen hätte ... Ich müsse auch nichts tun. Sie werde die Katze in meinem Abteil absetzen und ihre Mutter hole sie dann in Straßburg aus dem Abteil. Eine Fahrkarte gab es auch schon.

Sie hätte keine Reisende finden können, dir ihr diesen Gefallen lieber getan hätte, war doch der Ausreißerkater Louie meiner Jüngsten gerade erst nach neun Tagen Abwesenheit wieder zurück gekommen. Meine Empathiefähigkeit gegenüber Katzenbesitzern war sozusagen auf dem Höhepunkt.
Neva -so hieß die Katze- und ich reisten also gemeinsam von Paris nach Straßburg, begleitet von den von amüsiert bis besorgt changierenden Blicken unserer Mitreisenden. Erst als die Sonne ihr auf's Fell brannte, miaunzte sie. Zu recht.
Unterwegs hatte ich allerding merkwürdige Gedankenanwandlungen. Was, wenn der Katzenkorb mit Sprengstoff präpariert wäre. Man kann sich die Schlagzeile ausmalen. Oder niemand die Katze abhole. Ich habe das Gefühl, mein Gehirn ist erschreckend gut durch die täglichen Presseschlagzeilen konditioniert.
01 Juni 2010
Zu neuen Ufern
25°C in Kingston, Ontario but feels like 31°C wegen der ganzen Feuchtigkeit. Ist das schwül!
Heute bin ich hier angekommen, weil ich im Herbst ein neues Abenteuer beginne und dazu ist ein zeitlich begrenzter Ortswechsel von Neufundland hierher nötig. Das Wohnen ist so ziemlich das Wichtigste, um mich wohlzufühlen, so dass ich mir heute die virtuell und von einem anderen paar Augen vorher ausgeguckte Wohnung angeschaut habe. Ein bisschen enttäuscht bin ich wegen der Fenster, die ins Nichts gehen, d.h. dass man aus den Schlafzimmern heraus nichts sieht, aber das Wohnzimmer ist groß und sehr hell, die Badezimmer sind sauber und die Küche ist groß, mit Fenster UND die Wohnung hat Waschmaschine und Trockner und die Heizkosten sind im Preis mit eingeschlossen. Das ist also ganz gut. Aber trotzdem ist es eben eine Studentenwohnung ...
Dafür sind es zu Fuß nur fünf Minuten zur Bibliothek und zur Fakultät etwa 15 Minuten, mit dem Fahrrad entsprechend kürzer. Besser geht es wohl nicht. Wenn es mit der Mitbewohnerin, den KomolitonInnen, den Professoren und mit den Kursen klappt, sind die kommenden Jahre verheißungsvoll.
Das Witzige ist an der Wohnung übrigens, dass das Wohnzimmer früher einmal ein Geschäft für Homeopathie war und später ein Süßigkeitengeschäft . . .
Heute bin ich hier angekommen, weil ich im Herbst ein neues Abenteuer beginne und dazu ist ein zeitlich begrenzter Ortswechsel von Neufundland hierher nötig. Das Wohnen ist so ziemlich das Wichtigste, um mich wohlzufühlen, so dass ich mir heute die virtuell und von einem anderen paar Augen vorher ausgeguckte Wohnung angeschaut habe. Ein bisschen enttäuscht bin ich wegen der Fenster, die ins Nichts gehen, d.h. dass man aus den Schlafzimmern heraus nichts sieht, aber das Wohnzimmer ist groß und sehr hell, die Badezimmer sind sauber und die Küche ist groß, mit Fenster UND die Wohnung hat Waschmaschine und Trockner und die Heizkosten sind im Preis mit eingeschlossen. Das ist also ganz gut. Aber trotzdem ist es eben eine Studentenwohnung ...
Dafür sind es zu Fuß nur fünf Minuten zur Bibliothek und zur Fakultät etwa 15 Minuten, mit dem Fahrrad entsprechend kürzer. Besser geht es wohl nicht. Wenn es mit der Mitbewohnerin, den KomolitonInnen, den Professoren und mit den Kursen klappt, sind die kommenden Jahre verheißungsvoll.
Das Witzige ist an der Wohnung übrigens, dass das Wohnzimmer früher einmal ein Geschäft für Homeopathie war und später ein Süßigkeitengeschäft . . .
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