28 April 2010
Die Wäscheleine
"La corde à linge" ist ein nettes Lokal an der Ill bei der alten Schleuse im Straßburger Stadtteil "La Petite France", wo wir heute Abend unter schon belaubten Platanen elsässisch gespeist haben. Das Lokal hat eine originelle Dekoration (alles was mit Wäsche zu tun hat), das Essen ist ordentlich und man wird nicht arm dabei. Ein guter Platz für einen lauen Frühlingsabend.
La Francophonie à Terre-Neuve
In dem ausführlichen und mit schönen Fotos begleiteten Artikel der "Actualités" geht es um die Zukunft der Francophonie in Neufundland. Viele Facetten darunter der geschichtliche Hintergrund sowie diverse Meinungen von Francos und francophonen Anglos werden zusammen gebracht.
Der Artikel endet mit der Meinung von Cyrilda Poirier, Direktorin des Verbandes der neufundländischen Francophonen , dass die Zukunft der Francophonie in Neufundland nicht in den Anglos liegt, die auch Französisch sprechen. Sie seien zwar Alliierte der Francophonen, aber die beste Lösung für den Erhalt der französischen Sprache sei eine Allianz mit den Quebecern und allen anderen Francophonen Canadas.
"Les milliers d'anglo-Terre-Neuviens qui parlent les deux langues officielles sont-ils l'avenir de la francophonie de Terre-Neuve-et-Labrador ? Cyrilda Poirier, de la Fédération des francophones, préfère opter pour la prudence. « Les anglophones qui parlent français sont nos alliés, dit-elle. Mais je suis convaincue que la meilleure force à déployer pour préserver notre langue serait l'alliance réelle entre les Québécois et tous les autres francophones du pays. »
Diese Meinung scheint bei Peter Armitage, einem Geschichtsprofessor von MUN Unterstützung zu finden:
"La majorité des Terre-Neuviens, qu'ils soient anglophones ou francophones, sont « comme les Québécois, des Canadiens à reculons », souligne l'anthropologue Peter Armitage. Pendant des centaines d'années, ce peuple de descendance à majorité irlandaise a partagé avec les Québécois les mêmes « ennemis » : l'Angleterre et ses riches marchands. Et ils ont aussi, comme les Québécois, la mémoire d'avoir fait partie intégrante du territoire de la Nouvelle-France."
Neufundländer und Quebecer seien sich ähnlich, denn sie hätten als Nachfahren irischer Einwanderer ebenfalls unter den Engländern und ihren reichen Händlern zu leiden gehabt, hätten also den gleichen "Feind" gehabt.
Also wenn das nicht gute Grundlagen für eine Allianz sind ...
Der Artikel endet mit der Meinung von Cyrilda Poirier, Direktorin des Verbandes der neufundländischen Francophonen , dass die Zukunft der Francophonie in Neufundland nicht in den Anglos liegt, die auch Französisch sprechen. Sie seien zwar Alliierte der Francophonen, aber die beste Lösung für den Erhalt der französischen Sprache sei eine Allianz mit den Quebecern und allen anderen Francophonen Canadas.
"Les milliers d'anglo-Terre-Neuviens qui parlent les deux langues officielles sont-ils l'avenir de la francophonie de Terre-Neuve-et-Labrador ? Cyrilda Poirier, de la Fédération des francophones, préfère opter pour la prudence. « Les anglophones qui parlent français sont nos alliés, dit-elle. Mais je suis convaincue que la meilleure force à déployer pour préserver notre langue serait l'alliance réelle entre les Québécois et tous les autres francophones du pays. »
Diese Meinung scheint bei Peter Armitage, einem Geschichtsprofessor von MUN Unterstützung zu finden:
"La majorité des Terre-Neuviens, qu'ils soient anglophones ou francophones, sont « comme les Québécois, des Canadiens à reculons », souligne l'anthropologue Peter Armitage. Pendant des centaines d'années, ce peuple de descendance à majorité irlandaise a partagé avec les Québécois les mêmes « ennemis » : l'Angleterre et ses riches marchands. Et ils ont aussi, comme les Québécois, la mémoire d'avoir fait partie intégrante du territoire de la Nouvelle-France."
Neufundländer und Quebecer seien sich ähnlich, denn sie hätten als Nachfahren irischer Einwanderer ebenfalls unter den Engländern und ihren reichen Händlern zu leiden gehabt, hätten also den gleichen "Feind" gehabt.
Also wenn das nicht gute Grundlagen für eine Allianz sind ...
27 April 2010
Einen schönen Ausdruck
habe ich heute in der Yogastunde zu Beginn einer Entspannungsübung gehört: "s'étaler comme la pâte à crèpes" - sich verteilen wie ein Pfannkuchenteig. Da kann man sich gleich viel besser vorstellen, wie entspannt ...
Was exotisch ist,
ist eine Frage der Perspektive. Von Mitteleuropa aus betrachtet werden Eisberge sicherlich auch als exotisch, d.h. als fremd eingestuft, vielleicht nicht auf der gleichen Stufe wie Exotisches aus den Tropen, aber schon als fremd. Andersherum gilt es jedoch auch.

Dem ganzen Frühlingsgrün seit sechs Jahren entwöhnt, kommen mir das Grün der Kastanie in unserem Straßburger Innenhof oder die Pflanzen im botanischen Garten fremd vor, als nicht in die Jahreszeit passend. Was natürlich Unsinn ist, denn hier gehört es ja hin.
Dass diese exotisch anmutende Pflanze (habe leider den Namen vergessen) jedoch im Straßburger botanischen Garten wächst, wundert mich, von meinen beiden Perspektiven aus:

Dem ganzen Frühlingsgrün seit sechs Jahren entwöhnt, kommen mir das Grün der Kastanie in unserem Straßburger Innenhof oder die Pflanzen im botanischen Garten fremd vor, als nicht in die Jahreszeit passend. Was natürlich Unsinn ist, denn hier gehört es ja hin.
Dass diese exotisch anmutende Pflanze (habe leider den Namen vergessen) jedoch im Straßburger botanischen Garten wächst, wundert mich, von meinen beiden Perspektiven aus:
Die ersten Eisberge 2010
Icebergfinder macht auf die ersten Eisberge dieser Saison vor Neufundland aufmerksam. Um St.Anthony bei der Northern Peninsula halten sich sieben etwas frühzeitige Eisberge auf. In der Regel erwarten wir Eisberge erst im Juni, also nehmen wir die jetzt mal nach dem umgewandelten Ausspruch: Sieben Eisberge machen noch keinen Sommer.
24 April 2010
23 April 2010
22 April 2010
Kur
Ich habe beschlossen, eine Kur zu machen. Den dritten Tag habe ich schon hinter mir und es geht mir blendend. Bei manchen Kuren dauert es wohl ein bisschen bis sich Verbesserungen im Gesamtzustand einstellen, nicht so bei dieser Kur zu der ich mich am Montag spontan entschlossen habe. Ich weiß noch nicht, wie lange ich die Kur mache, vielleicht 12 Tage.
Abgesehen davon, dass ich jetzt mehrmals die Woche zum Yoga gehe, besteht die Kur darin jeden Tag eine Kugel Eis bei Christian zu verköstigen. Da wir nach dem Umzug von Paris nach Strasbourg unseren erstklassigen Boulanger eingebüßt haben, musste dieser kurzfristig durch einen Pâtissier und Glacier ersetzt werden.
Bis jetzt habe ich folgende Sorten -ohne Nebenwirkungen- zu mir genommen: Yucatan (Erdbeer-, Blutorangen-, Szechuanpfeffereis), Soleil Levant (Jasmintee-, Rhabarbereis) und Pampelmusen-, Koriandereis. Eine sehr leckere und empfehlenswerte Frühlingskur ;)
Abgesehen davon, dass ich jetzt mehrmals die Woche zum Yoga gehe, besteht die Kur darin jeden Tag eine Kugel Eis bei Christian zu verköstigen. Da wir nach dem Umzug von Paris nach Strasbourg unseren erstklassigen Boulanger eingebüßt haben, musste dieser kurzfristig durch einen Pâtissier und Glacier ersetzt werden.
Bis jetzt habe ich folgende Sorten -ohne Nebenwirkungen- zu mir genommen: Yucatan (Erdbeer-, Blutorangen-, Szechuanpfeffereis), Soleil Levant (Jasmintee-, Rhabarbereis) und Pampelmusen-, Koriandereis. Eine sehr leckere und empfehlenswerte Frühlingskur ;)
19 April 2010
Ein Männlein steht im Walde ...
18 April 2010
Coucou
Gleich nach Ostern ging es weiter mit einer Arbeitsreise nach Kleinasien, aber nun bin ich zurück in x. Mein jetziger Aufenthaltsort lässt sich anhand der Fotos sicher leicht erkennen.
Wenn ich morgens aus dem Fenster schaue, sieht es da zur Zeit so aus:

Eine mächtige Kastanie belaubt sich täglich zusehends.
Wir haben uns alte Drahtesel gekauft, um uns hier fortzubewegen, eine mir seit sechs Jahren ganz ungewohnt gewordene Bewegungsart. Damit sind wir gestern zum Eingewöhnen etwa 25 km gefahren. (Hier ist ja zum Glück alles ganz flach!) Und heute sind wir zu einem Schlösschen gefahren, in dessen Nähe es auch eine Art Biergarten gab.


Damit die Gäste sich ordentlich benehmen, wird noch mal darauf hingewiesen, dass es nicht in Ordnung ist, Möbel zu verstellen, sich auf die Tische zu setzen oder gar auf den Tischen herumzulaufen!
Wenn ich morgens aus dem Fenster schaue, sieht es da zur Zeit so aus:
Eine mächtige Kastanie belaubt sich täglich zusehends.
Wir haben uns alte Drahtesel gekauft, um uns hier fortzubewegen, eine mir seit sechs Jahren ganz ungewohnt gewordene Bewegungsart. Damit sind wir gestern zum Eingewöhnen etwa 25 km gefahren. (Hier ist ja zum Glück alles ganz flach!) Und heute sind wir zu einem Schlösschen gefahren, in dessen Nähe es auch eine Art Biergarten gab.

Damit die Gäste sich ordentlich benehmen, wird noch mal darauf hingewiesen, dass es nicht in Ordnung ist, Möbel zu verstellen, sich auf die Tische zu setzen oder gar auf den Tischen herumzulaufen!
04 April 2010
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