30 Juni 2009
Mesozoikum-Känozoikum-Präblogzoikum
Morgen, am kanadischen Nationalfeiertag, treffe ich zum ersten Mal Mechtild, die Autorin des Reiseführers Kanadas Maritime Provinzen. Reisehandbuch: mit Neufundland und Labrador in Person. Sie verbringt auf dem Weg nach Labrador einen halben Tag in St. John's . Blogs sind eine feine Sache, wenn sie Leute verbinden, die sich sonst -sozusagen im Präblogzoikum- nie kennengelernt hätten.
26 Juni 2009
Tierwelt ums Haus
Heute ist "Wildlife"-Tag: Zuerst hingen zwischen zwei Stühlen die Spinnen in einem kugeligen Haufen. Pustet man auf die wuselige Kugel, treibt es die kleinen Spinnen etwas auseinander. Pustet man noch mehr, versuchen sie sich noch weiter zu verteilen. Wenn man lange genug wartet, geht das Spielchen rückwärts.



Etwas später dann unten auf der Wiese: ein Schneeschuhhase. Man sieht noch ein paar weiße Stückchen Winterfell. Mir hat gefallen, wie er am Klee mümmelt.


Außerdem ist das Rätsel der nächtlichen Geräusche, das die Nachbarschaft in Atem hielt, gelöst. Es war kein Rauchmelder, der eine neue Batterie brauchte, sondern ein Kauz. Fast immer pünktlich um 22 Uhr hörte man es im Wald rufen. Nicht so, wie es in Wikipedia beschrieben wird, wie ein Wetzstein eher "Whistled Toots" wie es sie auf der Cornell-Seite zum Anhören gibt.
Es war jedenfalls eine Northern Saw-whet owl, zu Deutsch, ein Sägekauz, der in unserer Gegend nicht so häufig vorkommt.
Etwas später dann unten auf der Wiese: ein Schneeschuhhase. Man sieht noch ein paar weiße Stückchen Winterfell. Mir hat gefallen, wie er am Klee mümmelt.
Außerdem ist das Rätsel der nächtlichen Geräusche, das die Nachbarschaft in Atem hielt, gelöst. Es war kein Rauchmelder, der eine neue Batterie brauchte, sondern ein Kauz. Fast immer pünktlich um 22 Uhr hörte man es im Wald rufen. Nicht so, wie es in Wikipedia beschrieben wird, wie ein Wetzstein eher "Whistled Toots" wie es sie auf der Cornell-Seite zum Anhören gibt.
Es war jedenfalls eine Northern Saw-whet owl, zu Deutsch, ein Sägekauz, der in unserer Gegend nicht so häufig vorkommt.
24 Juni 2009
Zeichen und Wunder
geschehen auf unserer Straße. Es sieht nach Vorzeichen einer Straßenbelagerneuerung aus. Die Baustellenschilder sind jedenfalls schon aufgestellt worden, die Gräben sind erneuert, Sträucher am Straßenrand beschnitten worden.

Bis jetzt haben wir einen wunderschönen Monat Juni gehabt (abgesehen von diesen kleinen, schwarzen, sechsbeinigen, geflügelten, blutsaugenden Biestern: ich sehe zur Zeit aus als hätte ich gerade die Windpocken durchgemacht), aber wenn man aufwacht und das Nebelhorn tutet bei 15°C, dann weiß man, dass es Caplinwetter ist und auch die Wale bald hier sein werden. Das lässt den Nebel etwas erträglicher erscheinen, obwohl das den Wanderer, der gestern auf dem Signal Hill Wanderweg vor lauter Nebel verloren ging, wohl kaum trösten mag.
Eisberge gibt es dieses Jahr wieder zuhauf. Hoffentlich besuchen Wale auch in diesem Jahr wieder unsere Bucht.
A propos Besuch: Elche besuchen auch gerne mal die Stadt. Hier gibt es einen Link zu einem CBC-Video von einem Elch mitten in St.John's unweit der Universität. Es lässt sich dabei auch die besondere Effektivität der Wildhüter bestaunen.
Bis jetzt haben wir einen wunderschönen Monat Juni gehabt (abgesehen von diesen kleinen, schwarzen, sechsbeinigen, geflügelten, blutsaugenden Biestern: ich sehe zur Zeit aus als hätte ich gerade die Windpocken durchgemacht), aber wenn man aufwacht und das Nebelhorn tutet bei 15°C, dann weiß man, dass es Caplinwetter ist und auch die Wale bald hier sein werden. Das lässt den Nebel etwas erträglicher erscheinen, obwohl das den Wanderer, der gestern auf dem Signal Hill Wanderweg vor lauter Nebel verloren ging, wohl kaum trösten mag.
Eisberge gibt es dieses Jahr wieder zuhauf. Hoffentlich besuchen Wale auch in diesem Jahr wieder unsere Bucht.
A propos Besuch: Elche besuchen auch gerne mal die Stadt. Hier gibt es einen Link zu einem CBC-Video von einem Elch mitten in St.John's unweit der Universität. Es lässt sich dabei auch die besondere Effektivität der Wildhüter bestaunen.
19 Juni 2009
Lieblingsblume
17 Juni 2009
Ohne Überschrift
Heuschnupfen und das Ende des Kurzsemesters. Need I say more?
In der "Intersession" unterrichtet man in 6 Wochen das Pensum von 12 Wochen, leider verstehen die wenigsten Studenten, dass man sich da ganz ordentlich reinhängen muss. Die Vokabelberge türmen sich nämlich am Ende, wenn man nicht am Anfang schon anfängt zu lernen. Noch einen Unterrichtstag für mich, zwei mündliche Prüfungen, die Semesterabschlussprüfung und Korrektur derselbigen und noch die Glossare anschauen, dann ist das Semester um und ich kann mich anderem, das dringend dran ist, widmen.
Trotz Heuschnupfen muss ich allerdings mit Gemma raus und am Hafen gibt es wie schon andernorts erwähnt, immer etwas zu schauen. Die Pflanzen unten sind Clintonia borealis in Blüte.
Kleine Anekdote am Rande: Neulich wollte ich schnell den Kühlschrank füllen und fuhr nach Beendigung des Einkaufs an der Ausfahrt des Parkplatzes an. Als es dann von allen Seiten hupte, fiel mir auf, dass meine Heckklappe aufgegangen war und eine Einkaufstasche sich auf die Straße ausgeleert hatte. Ich konnte aber nicht ohne Weiteres anhalten und musste mir in etwas Abstand ein Plätzchen suchen, um die seit einiger Zeit schon zickige Klappe richtig zu schließen. Dann wollte ich sehen, ob noch etwas vom Tascheninhlat zu retten war und fuhr zurück. An der Ausfahrt gab es leider nur einen großen Fleck gelber Matsche: Mangos und Bananen. Zum Glück waren die Tomaten nicht auch herausgepurzelt. Farblich wäre das allerdings nicht uninteressant gewesen.


In der "Intersession" unterrichtet man in 6 Wochen das Pensum von 12 Wochen, leider verstehen die wenigsten Studenten, dass man sich da ganz ordentlich reinhängen muss. Die Vokabelberge türmen sich nämlich am Ende, wenn man nicht am Anfang schon anfängt zu lernen. Noch einen Unterrichtstag für mich, zwei mündliche Prüfungen, die Semesterabschlussprüfung und Korrektur derselbigen und noch die Glossare anschauen, dann ist das Semester um und ich kann mich anderem, das dringend dran ist, widmen.
Trotz Heuschnupfen muss ich allerdings mit Gemma raus und am Hafen gibt es wie schon andernorts erwähnt, immer etwas zu schauen. Die Pflanzen unten sind Clintonia borealis in Blüte.
Kleine Anekdote am Rande: Neulich wollte ich schnell den Kühlschrank füllen und fuhr nach Beendigung des Einkaufs an der Ausfahrt des Parkplatzes an. Als es dann von allen Seiten hupte, fiel mir auf, dass meine Heckklappe aufgegangen war und eine Einkaufstasche sich auf die Straße ausgeleert hatte. Ich konnte aber nicht ohne Weiteres anhalten und musste mir in etwas Abstand ein Plätzchen suchen, um die seit einiger Zeit schon zickige Klappe richtig zu schließen. Dann wollte ich sehen, ob noch etwas vom Tascheninhlat zu retten war und fuhr zurück. An der Ausfahrt gab es leider nur einen großen Fleck gelber Matsche: Mangos und Bananen. Zum Glück waren die Tomaten nicht auch herausgepurzelt. Farblich wäre das allerdings nicht uninteressant gewesen.
06 Juni 2009
Wochenrückblick
Die Zeit geht auch ohne eigenes Hinzutun im Handumdrehen um. Jetzt ist schon die erste Juniwoche um, und ich bin immer noch keinen, naja einen klitzekleinen, Schritt mit meiner Abschlussarbeit weiter als vor fünf Tagen.
Zudem habe ich schrecklichen Heuschnupfen und bin permanent müde. Ob es da einen Zusammenhang geben könnte, weiß ich nicht. Ich nehme Tabletten gegen Heuschnupfen, aber angeblich machen diese nicht müde. Aber vielleicht macht die körpereigene Antihistaminikum-Ausschüttung einen müde?
Habe ein merkwürdige Situation im Unterricht gehabt. Weiß noch nicht wie ich damit umgehen soll.
Jedenfalls gibt es hier ein kleines Bilderpotpourri der vergangenen Woche:
In Portugal Cove

In meinem Garten gedeiht das Unkraut dieses Jahr besonders gut.

Zur Ablenkung, als ob ich davon nicht genug hätte, habe ich einen "Caramelized Pear Bread Pudding" gemacht. Rosinen sind durch Cranberries ersetzt und das Brot ist ein Vollkornbrot. Rezept gibt es hier.

Diesen kleinen Seestern fand ich unten am Hafenkai. Er ist so groß wie ein 50 Centstück. Jetzt liegt er auf meiner Fensterbank.

Blick in und durch ein Boot meines Nachbarn Max.

Gemma auf Greyman's Beard. Sie wird dieses Jahr schon 10 Jahre alt.

Häuschen am See: Neary's Pond in Portugal Cove

Blick auf Bell Island von Greyman's Beard.

Sonnenuntergang von unserer Terasse aus gesehen:

Friedhof in St. Philip's. Mir gefielen die dunklen Wolken und das Licht von hinten.
Zudem habe ich schrecklichen Heuschnupfen und bin permanent müde. Ob es da einen Zusammenhang geben könnte, weiß ich nicht. Ich nehme Tabletten gegen Heuschnupfen, aber angeblich machen diese nicht müde. Aber vielleicht macht die körpereigene Antihistaminikum-Ausschüttung einen müde?
Habe ein merkwürdige Situation im Unterricht gehabt. Weiß noch nicht wie ich damit umgehen soll.
Jedenfalls gibt es hier ein kleines Bilderpotpourri der vergangenen Woche:
In Portugal Cove
In meinem Garten gedeiht das Unkraut dieses Jahr besonders gut.
Zur Ablenkung, als ob ich davon nicht genug hätte, habe ich einen "Caramelized Pear Bread Pudding" gemacht. Rosinen sind durch Cranberries ersetzt und das Brot ist ein Vollkornbrot. Rezept gibt es hier.
Diesen kleinen Seestern fand ich unten am Hafenkai. Er ist so groß wie ein 50 Centstück. Jetzt liegt er auf meiner Fensterbank.
Blick in und durch ein Boot meines Nachbarn Max.
Gemma auf Greyman's Beard. Sie wird dieses Jahr schon 10 Jahre alt.
Häuschen am See: Neary's Pond in Portugal Cove
Blick auf Bell Island von Greyman's Beard.
Sonnenuntergang von unserer Terasse aus gesehen:
Friedhof in St. Philip's. Mir gefielen die dunklen Wolken und das Licht von hinten.
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