Etwas später dann unten auf der Wiese: ein Schneeschuhhase. Man sieht noch ein paar weiße Stückchen Winterfell. Mir hat gefallen, wie er am Klee mümmelt.
Außerdem ist das Rätsel der nächtlichen Geräusche, das die Nachbarschaft in Atem hielt, gelöst. Es war kein Rauchmelder, der eine neue Batterie brauchte, sondern ein Kauz. Fast immer pünktlich um 22 Uhr hörte man es im Wald rufen. Nicht so, wie es in Wikipedia beschrieben wird, wie ein Wetzstein eher "Whistled Toots" wie es sie auf der Cornell-Seite zum Anhören gibt.
Es war jedenfalls eine Northern Saw-whet owl, zu Deutsch, ein Sägekauz, der in unserer Gegend nicht so häufig vorkommt.
2 comments:
Noch nie, nie hab ich einen Schneeschuhasen gesehen. Der kommt immer nur in Biobüchern ind in Abiturprüfungen vor.
Man hat nämlich sehr alte Daten von ihnen, weil die Fellstadtionen die Zahlen der Trapper aufgeschrieben haben. Und die Zahl der abgegebenen Felle ist sicher proportional zur Populationsdichte.
Und daraus kann man dann Schwankungen berechnen:
VOLTERRAsche Gesetze
http://www.fdb.uni-bonn.de/fdb/Projekte/AnArk/Lemminge/Vergleiche.htm
Die Schneeschuhhasen hoppeln hier ständig vorbei und bei einer Freundin fressen sie schon seit Jahren völlig ungeniert alles, aber wirklich alles ab und weg. Ob es sich um die Rinde von Obstbäumen handelt (was natür4lich den Garaus für diese bedeutet) oder Sträuchern, von Salat und Blütenpflanzen gar nicht zu sprechen!
Musst halt mal wirklich der Klatschmohnblüte hinterfahren. Dann klappt es sicher auch mit der Hasensichtung!
Interessant der Pflanzenfresserzyklusvergleich.
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